Kurz gesagt
- Empfehlungen bestätigen: Bauherren prüfen online nach, wen man ihnen genannt hat
- Anfragen vorsortieren: nach Vorhaben, Ort und Plänen
- Bewerber gewinnen: mit einer Karriereseite, die Gehalt und Team zeigt
- Dafür nötig: Referenzen nach Leistung, Anfrage mit Upload, klares Einzugsgebiet
Arbeit habt ihr genug. Wofür eine Zimmerei trotzdem eine Website braucht
Gute Handwerker brauchen keine Website, heißt es oft. Zur Hälfte stimmt das. Zimmereien hatten Anfang 2025 im Schnitt rund 18 Wochen Arbeit in den Büchern, und 83 % der Leute holen sich bei der Handwerkersuche Rat im Bekanntenkreis. Nur wird wer empfohlen wird, auch gegoogelt. Für 40 % ist eine fehlende Website ein Ausschlusskriterium. Dazu kommen drei Baustellen.
Weniger Büro.
Laut einem Bericht der Deutschen Handwerks Zeitung vom September 2026 bekommt ein Zimmerermeister 8 bis 12 Anfragen am Tag, ein Angebot kostet ihn oft rund drei Stunden. Eine Website, die Standardfragen beantwortet, bevor das Telefon klingelt, gibt dir davon Zeit zurück.
Bessere Anfragen.
Wenn Vorhaben, Ort, Pläne und Zeitraum gleich mitkommen, fallen Rückfragen weg. Und du musst keine Abwehrangebote mehr schreiben für Aufträge, die nie gepasst hätten.
Neue Leute.
Zimmerer gehören seit spätestens 2017 durchgehend zu den Engpassberufen. Wer sich bei dir bewerben will, schaut zuerst auf deine Website.
So kann die Website einer Zimmerei aussehen
Ich habe eine komplette Beispielseite für eine erfundene Zimmerei gebaut. Oben kannst du sie selbst durchklicken, hier unten zeige ich dir die wichtigsten Stellen.
Das Erkennungszeichen ist der Dachstuhl, der sich beim Scrollen Balken für Balken zusammensetzt, wie beim Abbund auf dem Zimmerplatz. Jede Branche bekommt ihr eigenes.
Eine Seite für jede Leistung
71 % des Umsatzes machen Zimmereien mit privaten Bauherren. Die wollen zuerst wissen, ob du genau ihr Vorhaben machst.
Deshalb bekommt jede Leistung eine eigene Seite, vom Dachstuhl bis zur Aufstockung. Sanierung, Anbau und Aufstockung stehen weit vorn, denn aus dem Bauen im Bestand kommen inzwischen 45 % des Umsatzes.
Projekte mit Bauphasen, vom Abbund bis zum Richtfest
Bauherren fragen sich: Kann der mehr als Carports? Ein Projekt, das Schritt für Schritt zeigt, wie ein Geschoss entsteht, beantwortet das besser als jede Aufzählung.
Die Fotos dafür machst du mit dem Handy auf der Baustelle. Neue Projekte stellst du selbst ein.
Einzugsgebiet mit Postleitzahl-Prüfung
Ein Bauherr beschreibt im Forum Betriebe, die erst nach vier Wochen merken, dass die Baustelle zu weit weg ist. Das kostet beide Seiten Zeit.
Auf der Beispielseite tippt der Besucher seine Postleitzahl ein und sieht sofort, ob er im Einzugsgebiet liegt.
Anfrage nach Vorhaben, mit Plänen und Fotos
Laut Deutscher Handwerks Zeitung bekommt ein Zimmerermeister 8 bis 12 Anfragen am Tag, ein Angebot kostet ihn oft rund drei Stunden, vor allem wegen Rückfragen.
Die Anfrage auf der Beispielseite fragt deshalb zuerst das Vorhaben ab, dann Ort, Zeitraum und Pläne oder Fotos. Von 38 geprüften Zimmerei-Websites können das gerade mal drei.
Ein eigener Weg für Architekten
Architekten suchen einen Partner, der früh einsteigt und die Werkplanung übernimmt.
Sie bekommen einen eigenen Bereich mit dem, was sie wissen wollen: Planung, Statik und Brandschutz, Datenaustausch und verbindliche Taktung.
Bewerbung ohne Anschreiben
Knapp 95 % der jungen Leute wollen die Ausbildungsvergütung vorab kennen, nur rund 60 % der Betriebe nennen sie (Bertelsmann Stiftung 2025). Und nur 9 von 38 Zimmerei-Websites haben überhaupt einen Karrierebereich.
Auf der Beispielseite stehen Gehalt und Team offen da. Beworben wird mit Name und Handynummer, auf Wunsch per WhatsApp.
38 Zimmerei-Websites geprüft: das fehlt fast überall
Am 25. September 2026 habe ich die Websites von 40 Zimmereien aus 13 Bundesländern geprüft, 38 waren erreichbar. Bei der Hälfte steht das Hauptbild am Handy erst nach 5,6 Sekunden, Google sieht 2,5 Sekunden als Grenze für gut. Keine Seite mit News-Bereich hat einen Beitrag aus den letzten zwölf Monaten.
So habe ich geprüft: Websuche „zimmerei“ plus Ort in 40 Orten, je Ort der zweite Treffer, Ladezeit mit Lighthouse, dem Werkzeug hinter Google PageSpeed. Namen veröffentliche ich nicht.
Wonach deine Bauherren und Bewerber googeln
Bauherren suchen zuerst nach Kosten. Die Zahlen unten sind monatliche Suchen in Deutschland (Sistrix, September 2026). Spannend ist die letzte Zeile: Nach „anbau holz“ suchen nur 20 Leute, die Kunden sagen Holzständerbauweise. Bewerber suchen genauso selbst, zimmerer ausbildung kommt auf 1.500 Suchen im Monat. Diese Recherche mache ich vor dem Bau für deine Region.
- dachsanierung kosten 2.600 Suchen im Monat
- zimmerei in der nähe 1.950 Suchen im Monat
- dachgaube kosten 1.200 Suchen im Monat
- dachstuhl kosten 400 Suchen im Monat
- dachstuhl erneuern kosten 350 Suchen im Monat
- anbau holzständerbauweise kosten pro qm 150 Suchen im Monat
Was eine Zimmerei-Website bei mir kostet
Eine Zimmerei-Website mit eigenen Leistungsseiten startet ab 1.990 €. Den Festpreis bekommst du schriftlich nach dem Erstgespräch.
Zimmerei-Website
- Eigene Seite je Leistung
- Projekte mit Bauphasen
- Anfrage mit Upload für Pläne und Fotos
- Einzugsgebiet und strukturierte Daten für Google
- Karrierebereich nach Umfang dazu
CMS (bei Bedarf)
- Projekte, Stellen und Texte selbst im Browser ändern
- Reine Toolkosten, kein Aufschlag
- Jederzeit dazu- oder abbestellbar
Wartung
- Seite aktuell und sicher halten
- Kleine Änderungen inklusive
- Hosting auf deinem eigenen Vertrag, 5 bis 10 € im Monat
Ein Vormittag Arbeit für dich
Du lieferst Fotos vom Handy und einen Vormittag Zeit. Den Rest mache ich.
- 1
Erstgespräch.
30 Minuten, per Video oder bei mir in Regensburg. Kostenlos.
- 2
Recherche.
Ich schaue mir die Suchdaten deiner Region an, deine Wettbewerber und dein Einzugsgebiet.
- 3
Ein Vormittag mit dir.
Wir gehen Leistungen, Referenzen und offene Stellen durch. Die Texte schreibe ich.
- 4
Entwurf, Korrektur, online.
In der Regel 10 Werktage nach deiner Freigabe. Danach zeige ich dir, wie du Referenzen und Stellen selbst einstellst.
Wann sich eine neue Website nicht lohnt. Wenn deine jetzige Seite am Handy schnell lädt, die Referenzen aktuell sind und Bewerbungen kommen, lass sie, wie sie ist. Und wenn du keine Leute suchst und nur Stammkunden bedienst, reicht oft ein gepflegtes Google-Profil.
Häufige Fragen zur Website für Zimmereien
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