Was kostet SEO? Preise, Beispiele und ein Weg für kleine Budgets

SEO-Kosten, wie sie am Markt wirklich aussehen, mit Quelle und Jahr. Und eine Antwort, die in den meisten Ratgebern fehlt: was Suchmaschinenoptimierung kostet, wenn du keine 1.000 € im Monat übrig hast.

Smartphone zeigt die Google-Suche: Holzwerk Prögel steht bei „Vinylboden verlegen Schwandorf“ ganz oben

Kurz gesagt

  • Stundensatz: Freelancer meist 90 bis 120 €, Agenturen oft 125 bis 300 €
  • Laufend: meist 500 bis 3.000 € im Monat, kleine Betriebe kommen mit weniger aus
  • Einmalig: ein SEO-Audit kostet meist 790 bis 1.500 €
  • Kleines Budget: Es geht ab einigen hundert Euro, wenn der Weg passt

Niklas, SEO aus RegensburgNiklas, SEO aus RegensburgStand:

SEO-Preise im Überblick

Die meisten Zahlen, die du im Netz findest, stammen aus wenigen Umfragen zwischen 2015 und 2023. Eine neuere unabhängige Studie gibt es nicht, auch wenn viele Artikel „2026“ im Titel tragen. Die Tabelle nennt deshalb immer die Quelle und das Jahr.

übliche Spanne
Quelle
Stundensatz SEO-Freelancer
90 bis 120 €
OMT-Umfrage 2023
Stundensatz SEO-Agentur
125 bis 150 €, Top-Agenturen 180 bis 300 €
OMT 2023, Einschätzung evergreen.media
Laufende Betreuung pro Monat
meist 500 bis 3.000 €
Schild Roth, Umfrage unter 521 Agenturen, 2021
SEO-Audit, einmalig
meist 790 bis 1.500 €
Anbieterangaben, eigene Auswertung 2026
SEO-Relaunch-Begleitung
1.500 bis über 20.000 €
Einschätzung ucentric-media.de
übliche Spanne
Stundensatz SEO-Freelancer
90 bis 120 €
Stundensatz SEO-Agentur
125 bis 150 €, Top-Agenturen 180 bis 300 €
Laufende Betreuung pro Monat
meist 500 bis 3.000 €
SEO-Audit, einmalig
meist 790 bis 1.500 €
SEO-Relaunch-Begleitung
1.500 bis über 20.000 €
Quelle
Stundensatz SEO-Freelancer
OMT-Umfrage 2023
Stundensatz SEO-Agentur
OMT 2023, Einschätzung evergreen.media
Laufende Betreuung pro Monat
Schild Roth, Umfrage unter 521 Agenturen, 2021
SEO-Audit, einmalig
Anbieterangaben, eigene Auswertung 2026
SEO-Relaunch-Begleitung
Einschätzung ucentric-media.de

Seit diesen Umfragen sind die Preise eher gestiegen, schreiben mehrere Agenturen. Eine belastbare neue Zahl dazu gibt es nicht.

SEO mit kleinem Budget: drei Wege, die bezahlbar sind

„Unter 1.000 € im Monat lohnt sich SEO nicht“ liest man oft. Das stimmt für die Kosten einer Agentur mit Büro und Team. Für einen Betrieb, der in seiner Stadt gefunden werden will, stimmt es nicht. Es gibt drei Wege.

1. Selbst anfangen: 0 €, dafür Zeit.

Dein Google-Unternehmensprofil und die Google Search Console kosten nichts. Mit dem Profil tauchst du bei lokalen Suchen auf der Karte auf, die Search Console zeigt dir, bei welchen Suchen deine Seite erscheint. Für wen: wer Zeit hat und sich einarbeiten will. Was es nicht leistet: Es sagt dir nicht, was du an deiner Website ändern musst.

2. Einmal prüfen lassen, dann selbst umsetzen: einige hundert Euro, einmalig.

Du lässt dir sagen, wo deine Website steht und was die nächsten Schritte sind, und arbeitest den Plan selbst ab. Bei mir kostet ein vollständiges SEO-Audit ab 690 €. Fragen dazu klären wir in einer SEO-Beratung für 90 € pro Stunde. Für wen: wer Zeit hat, aber keinen Plan. Was es nicht leistet: Umsetzen musst du selbst.

3. Laufend abgeben, klein: einige hundert Euro im Monat.

In einem lokalen Markt brauchst du selten das Arbeitspensum eines Online-Shops. Bei mir startet die SEO-Betreuung ab 390 € im Monat, monatlich kündbar. Für wen: wer keine Zeit hat und es abgeben will. Was es nicht leistet: bundesweit gegen große Marken antreten.

Wovon die SEO-Kosten abhängen

Die großen Spannen haben fünf Gründe.

  • Wettbewerb. Um „Zimmerei Regensburg“ konkurrieren weniger Seiten als um „Laufschuhe kaufen“. Weniger Wettbewerb heißt weniger Arbeit.
  • Größe und Zustand der Website. Zehn saubere Seiten brauchen weniger Pflege als ein Shop mit tausend Produkten und alten Fehlern.
  • Fehlender Inhalt. Muss erst viel geschrieben werden, steigen die Kosten.
  • Ziel. Lokal gefunden werden ist etwas anderes als bundesweit zu verkaufen.
  • Wer die Arbeit macht. Eine Agentur trägt Büro, Team und kostenpflichtige SEO-Tools mit.

Wie SEO abgerechnet wird

Stundensatz
Monatspauschale
Paket oder Festpreis
Erfolgsbasiert
So funktioniert es
du zahlst die Zeit, die gearbeitet wird
fester Betrag, feste Stunden oder Aufgaben
fester Preis für ein klares Ergebnis, zum Beispiel ein Audit
Bezahlung nach Position oder Besuchern
Gut für
einzelne Aufgaben
laufende Betreuung
Einstieg, Analyse
wenige Fälle
Haken
schwer planbar
Mindestlaufzeiten prüfen
nur so gut wie die Leistungsbeschreibung
verleitet zu schnellen Tricks
Stundensatz
So funktioniert es
du zahlst die Zeit, die gearbeitet wird
Gut für
einzelne Aufgaben
Haken
schwer planbar
Monatspauschale
So funktioniert es
fester Betrag, feste Stunden oder Aufgaben
Gut für
laufende Betreuung
Haken
Mindestlaufzeiten prüfen
Paket oder Festpreis
So funktioniert es
fester Preis für ein klares Ergebnis, zum Beispiel ein Audit
Gut für
Einstieg, Analyse
Haken
nur so gut wie die Leistungsbeschreibung
Erfolgsbasiert
So funktioniert es
Bezahlung nach Position oder Besuchern
Gut für
wenige Fälle
Haken
verleitet zu schnellen Tricks

Warum billiges SEO am Ende teuer ist

Für sehr wenig Geld im Monat bekommst du meist Berichte statt Arbeit. Einige Quellen raten von Angeboten zwischen 0 und 200 € im Monat grundsätzlich ab. Oft stecken dahinter automatische Auswertungen, gekaufte Links oder Texte, die niemand prüft. Gekaufte Links verstoßen gegen Googles Spam-Richtlinien und können deiner Seite schaden.

SEO-Agentur oder Freelancer: der Kostenunterschied

Freelancer verlangen laut OMT-Umfrage 2023 meist 90 bis 120 € pro Stunde, SEO-Agenturen 125 bis 150 €. Der Unterschied kommt vor allem von den Kosten dahinter, also Büro, Team, Projektmanagement und Vertrieb.

Eine Agentur ist ihr Geld wert, wenn viel parallel passieren muss. Zum Beispiel bei einem großen Shop, bei mehreren Sprachen oder wenn jeden Monat viele Texte entstehen sollen. Für einen kleinen Betrieb mit lokalem Markt reicht meist eine Person, die weiß, was sie tut.

Woran du ein seriöses Angebot erkennst

Die Leistung ist konkret beschrieben. Nicht nur „Optimierung“, sondern welche Aufgaben in welchem Umfang.
Keine Ranking-Garantie. Platz 1 kann niemand versprechen, Google entscheidet.
Kurze Laufzeit oder monatlich kündbar. Lange Verträge schützen den Anbieter, nicht dich.
Berichte, die du verstehst. Du solltest sehen, was passiert ist und was es gebracht hat.
Referenzen, die du anklicken kannst. Echte Seiten, echte Suchergebnisse.

Lohnt sich das? Eine Rechnung mit Google Ads

Eine einfache Frage hilft: Was würden dich dieselben Besucher kosten, wenn du sie über Anzeigen kaufst? Die Formel lautet Besucher mal Klickpreis.

Ein Beispiel: Für die Suche „homepage erstellen lassen“ schätzt Sistrix den Klickpreis auf rund 22 € (Stand September 2026). Bringt dir eine gut rankende Seite 50 Besucher im Monat, wären das bei Anzeigen gut 1.100 €. Diese Zahl ist ein Rechenbeispiel, keine Zusage. Der Unterschied liegt woanders. Bei Anzeigen hören die Besucher auf, sobald du nicht mehr zahlst. Eine Seite, die rankt, bringt sie weiter.

SEO wirkt dafür langsamer. Bei Holzwerk Prögel, einer Zimmerei aus Schwandorf, standen nach drei Monaten über 20 Suchbegriffe auf Platz 1.

Monitor zeigt Google Maps: Holzwerk Prögel steht bei „Holzterrasse Schwandorf“ an erster Stelle

Häufige Fragen

Meist 790 bis 1.500 € als einmaliger Preis, bei großen Websites deutlich mehr.

Es gibt Anbieter, die nach Positionen oder Besuchern abrechnen. Das klingt fair, verleitet aber zu schnellen Tricks bei einzelnen Suchbegriffen. Achte darauf, welche Suchbegriffe zählen und ob sie dir Kunden bringen.

Rechne mit Monaten, nicht Wochen. Google selbst nennt als Richtwert vier Monate bis ein Jahr, bis Verbesserungen umgesetzt sind und wirken. In einem kleinen lokalen Markt kann es schneller gehen, bei Holzwerk Prögel waren es drei Monate.

Einen eigenen Marktpreis gibt es dafür noch nicht. KI-Suchen greifen stark auf Seiten zurück, die auch bei Google gut dastehen. Bei mir läuft GEO als Teil der SEO-Arbeit mit.

Die Grundlagen ja. Google-Profil und Search Console sind kostenlos, dazu kommen gute Texte auf deiner Seite. Schwierig wird es bei Technik und bei starkem Wettbewerb. Dann spart dir ein Blick von außen viel Zeit.

Nein. Ich bin Kleinunternehmer nach § 19 UStG und weise keine Umsatzsteuer aus. Der genannte Preis ist der Endpreis. Alle meine Preise stehen auf der Preisseite.

Was es bei dir kosten würde, klären wir in 30 Minuten

Kostenlos und ohne Verkaufsdruck. Danach weißt du, welcher der drei Wege zu dir passt.

Erstgespräch buchen
oder per E-Mail: hallo@such-blase.de

Antwort innerhalb von 24 h · unverbindlich

Niklas Olstrak, Inhaber von Such-Blase.de